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ADS – Praxis für Ergotherapie Gabriel Roland in Butzbach

Was steckt hinter der Abkürzung?

Das Akronym ADS steht für Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. Symptome sind eine andauernde geringe Impulskontrolle und stärkere Auffälligkeiten in den Aufmerksamkeitsfunktionen.


Die Diagnose wird nach internationalen, von der WHO definierten Diagnosekriterien nach ICD 10 (Internationale Klassifikation psychischer Störungen) gestellt. ADS ist also keine erfundene Krankheit besorgter Eltern, sondern eine therapierbare Störung.

Betroffene verstehen

ADS-Patienten sind in ihrer Konzentrationsfähigkeit erheblich eingeschränkt, sie sind leicht abzulenken, oft motorisch unruhig oder verträumt. Wenn ihr Kind von ADS betroffen ist, ist es wichtig, dass Sie Ihr Kind verstehen. 


Oft sehen sich unsere jungen Patienten in der Schule mit vielen Vorwürfen, die Ihr Verhalten betreffen, konfrontiert. Die Kinder fühlen sich häufig missverstanden, stark demotiviert und verängstigt, was negative Assoziationen zu Schule und den dortigen Aufgaben hervorruft. Dem sollte man entgegenwirken!

Typische Symptome bei Kindern

  • Unaufmerksam und ablenkbar
  • Verträumt oder hyperaktiv
  • Impulsiv 
  • Vergesslich und schlechtes Kurzzeitgedächtnis
  • Wirkt zerstreut oder chaotisch
  • Keine Regeln einhalten
  • Arbeitsverhalten lässt zu wünschen übrig
  • Stimmungslabil
  • Selbstwertgefühl im Keller
  • Sozialverhalten ist oft eine Katastrophe

Da aber bei weitem nicht jedes Kind, das zeitweise manche dieser Symptome aufweist, ADS hat, ist es wichtig, dass Sie sich eine professionelle Meinung einholen, um sich für die richtigen Schritte zu entscheiden.


Herzliche Grüße, das Team der Praxis für Ergotherapie Gabriel Roland